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  • Dr. Philip Bußmann

Die USA setzen Huawei auf die Blacklist und an der Börse befinden sich fast alle Aktien auf der Redlist! Huawei gilt bei der für die Industrie 4.0 entscheidenden 5G-Netzwerktechnologie als weltweit führend. Der 5G-Technik von Huawei wird jedoch nur ein beschränktes Sicherheitsniveau attestiert. Cyberspacespionagen wären damit für Huawei leicht möglich. Wer das 5G-Netz als Erster ausgebaut hat, wird voraussichtlich einen erheblichen industriellen Wettbewerbsvorteil haben. 

US-Firmen dürfen nun ab einer Schonfrist von 3 Monaten nicht mehr mit Huawei zusammenarbeiten, da das chinesische Unternehmen offiziell unter Spionageverdacht steht. Das klingt für mich plausibel, aber Börsianer vermuten eher eine weitere gezielte Schwächung der chinesischen Wirtschaft im Rahmen des Handelskonflikts. Der wirtschaftsstrategisch extrem bedeutsame Konzern Huawei könnte damit deutlich zurückgeworfen werden. Die heutigen größeren Kursverluste bei nahezu allen Technologieunternehmen erscheinen mir mehr emotional als rational begründet zu sein, denn die Huawei-Nachricht kam für Börsenprofis nicht völlig überraschend und war bereits seit mehreren Tagen öffentlich bekannt. Ich vermute, dass die Geldschwemme und beruhigendere Töne beider Länder demnächst auch wieder Aktien und nicht nur das in Krisenzeiten beliebte Gold nach oben pushen werden.



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  • Dr. Philip Bußmann

Die Spekulation auf fallende Aktienindizes wurde für Investment 4.0 erfolgreich geschlossen. Meine Entscheidung zu mehr Aktien kam einen Tick zu früh, aber jetzt zahlt sie sich aus. Der Deal mit China scheint zwar in weite Ferne gerückt zu sein, doch ganz sicher kann sich keiner sein und Trump twittert die Märkte gebetsmühlenartig wieder nach oben mit den ständigen Wiederholungen zu den großartigen Gesprächen und der großartigen Freundschaft zum chinesischen Präsidenten. Heute hat lediglich das Gerücht über eine Verschiebung der US-Entscheidung zu den Autozöllen für großartige Gewinne für Investment 4.0 gesorgt. Ich denke, ich werde mit meinen Aktien nicht großartig danebenliegen trotz politisch brisanter Börsen, denn meine Auswahl ist großartig und Investment 4.0 wird wieder großartig sein! 😁 


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  • Dr. Philip Bußmann

Weltweit fallen die Aktienindizes diese Woche kräftig, nur Investment 4.0 steigt seit Dienstag wieder! 📈🚀 Trumps überraschende Kehrtwende im Handelskonflikt mit China hat Investment 4.0 am Montag auch auf dem falschen Fuß erwischt, denn US-Politiker und die Presseberichte klangen seit Wochen allesamt sehr optimistisch, dass es in Kürze einen Handelsdeal mit China geben werde. Doch nun kündigte Trump eine Erhöhung der Strafzölle von 10% auf 25% gegen China ab Freitag an, da ihm die Verhandlungen zu lange gingen und er keine Nachverhandlungen Chinas möchte. Von chinesischen Medien heißt es, dass die USA Kerninteressen Chinas nicht respektiere. Es wird darauf verwiesen, dass Japan vor 30 Jahren in einer ähnlichen Situation dem Druck der Amerikaner nachgab und seitdem in einer Stagnation feststeckt. Mit einer vergleichbaren Verhandlungsstrategie erzielte derselbe erfahrene US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer ein Abkommen, das die damals rasant aufstrebende Wirtschaftsmacht Japans bremste. Ich gehe zwar weiterhin davon aus, dass eine Einigung im Interesse beider Nationen liegt und nur eine Frage der Zeit ist, doch bis es klarere Signale dazu gibt, setze ich auf fallende Aktienindizes und/oder halte Cash für günstigere Einstiegsgelegenheiten. Die Zölle der beiden größten Volkswirtschaften verschlechterten die globalen Konjunkturaussichten massiv. Diesen Donnerstag und Freitag verhandeln Chinas Vizepräsident und ein Teil der chinesischen Handelsdelegation in Washington. So richtig schien man an der Börse Trumps Zolldrohung zunächst nicht ernst zu nehmen. Das gab mir die Gelegenheit aus vielen Aktien auszusteigen und noch stärker auf fallende Aktienindizes zu wetten, denn erfahrungsgemäß hält Trump seine Ankündigungen ein und blufft nicht. China hat sich in der Vergangenheit von Trumps Zollandrohungen nicht erpressen lassen und bereits Gegenmaßnahmen angedroht. Von einer nicht vollständig vertretenen chinesischen Handelsdelegation und dem Vizepräsidenten erwarte ich bis Freitag keine rasche Einigung und in der Folge höchstwahrscheinlich Zollerhöhungen. Ein Kompromiss oder eine Verschiebung der Zollerhöhungen ist aber natürlich trotzdem nicht ganz ausgeschlossen. Die Entwicklung der Gespräche am Donnerstag und Freitag sowie die Zollentscheidung dürften maßgeblich für den Börsentrend der nächsten Wochen sein. 


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