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  • Dr. Philip Bußmann

China-Aktien und Softbank sorgen für die Outperformance.

Die Softbank-Aktie steigt wieder besonders stark an, denn es stehen dieses Jahr Mega-Börsengänge von Mitfahrdienst Uber und Arbeitsplatzvermieter We vor der Tür. Die Konzerne werden aktuell mit Unternehmenswerten von rund 100 Milliarden USD (Uber) und 40 Milliarden USD (We) geschätzt. Softbank ist bei beiden Großaktionär und musste für die Unternehmensanteile von Uber 2017 lediglich die Hälfte des aktuell geschätzten Wertes zahlen, denn damals litt Uber sehr stark unter Skandalgeschichten.

Die Börsenbewertung von Softbank ist trotz des enormen Kursanstiegs von über 50 % seit Jahresbeginn immer noch erstaunlich günstig. Der Wert der Unternehmensbeteiligungen (wozu u.a. auch Alibaba, Sprint, Boston Dynamics oder Nvidia zählen) ist abzüglich der Schulden Softbanks knapp doppelt so hoch wie der an der Börse gehandelte Unternehmenswert von Softbank. Mit der Softbank-Aktie kauft man quasi ein Aktienportfolio mit Uber, We, Alibaba und Co. fast zum halben Preis. Ein kleiner Preisabschlag für Beteiligungsfirmen ist wegen des unternehmerischen Risikos und Gewinnsteuern üblich, aber bei Softbanks überragenden Anlageentscheidungen im Technologiebereich wäre aus meiner Sicht sogar ein Preisaufschlag für das Know-how gerechtfertigt.


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  • Dr. Philip Bußmann

ADO Properties ist ausschließlich auf den Berliner Immobilienmarkt spezialisiert, der im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen deutlich günstigere Mieten und vermutlich mehr Steigerungspotential hat. Ich habe die Aktie dennoch verkauft, da die politische Diskussion zum überteuerten Immobilienmarkt in Deutschland und zu den hohen Mietpreissteigerungen in Berlin die Aktie kurzfristig weiter unter Druck setzen dürfte.


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  • Dr. Philip Bußmann

Investment 4.0 hat sich relativ schnell von dem Krisenjahr 2018 erholt.

Politisch bedingt ging es 2018 für fast alle Aktien nach unten. In solchen Phasen wird am Kapitalmarkt kurzzeitig wenig differenziert geschaut. Das schafft außergewöhnliche Einstiegsgelegenheiten:

Die Gewichtung chinesischer Aktien wurde für Investment 4.0 erhöht, da es dort zu besonders günstigen Bewertungen durch den Handelsstreit mit den USA kam. Die Hoffnung auf einen Handelsdeal treiben nun seit Wochen die Kurse wieder voran (+20 % seit Januar für Investment 4.0).

Gehypte oder überbewertete Aktien wie die ehemaligen Überflieger Nvidia (die aufgrund des Bitcoinhypes viel zu hoch bewertet waren) oder der beliebte Spielehersteller Activision Blizzard hängen hingegen noch über 30 % hinter den alten Höchstständen zurück. Der Umgang mit schwierigen Börsenphasen führt von Zeit zu Zeit immer wieder zur Auslese von guter, seriöser und nachhaltiger Geldanlage.

Von nun an soll es in diesem Blog regelmäßige Kommentierungen und Tipps geben.


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