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  • Dr. Philip Bußmann

Der Windkraftanlagenbauer Senvion hat volle Auftragsbücher mit einem Volumen von rund fünf Milliarden Euro. Aktuell wird das Unternehmen aber nur noch mit knapp über 30 Mio. Euro an der Börse bewertet, da die Gelder (rund 100 Mio. Euro laut Unternehmensangaben) für die weitere Finanzierung fehlen und für die deutsche Tochtergesellschaft sogar ein Insolvenzantrag in Eigenverantwortung eingeleitet wurde.

Gelingt es dem Konzern nicht schnellstens eine Finanzierung auf die Beine zu stellen, besteht die Gefahr, dass die Aufträge nicht abgearbeitet werden können und die Aktie eventuell wertlos wird.

Es gibt jedoch potentielle Investoren. Nur konnte bisher keine für beide Seiten faire Einigung gefunden werden. Mit einer guten Lösung könnte sich der Aktienkurs schnell wieder vervielfachen. Ich habe die Aktie aufgrund des hohen Risikos erstmal nur sehr gering gewichtet.


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  • Dr. Philip Bußmann

China-Aktien und Softbank sorgen für die Outperformance.

Die Softbank-Aktie steigt wieder besonders stark an, denn es stehen dieses Jahr Mega-Börsengänge von Mitfahrdienst Uber und Arbeitsplatzvermieter We vor der Tür. Die Konzerne werden aktuell mit Unternehmenswerten von rund 100 Milliarden USD (Uber) und 40 Milliarden USD (We) geschätzt. Softbank ist bei beiden Großaktionär und musste für die Unternehmensanteile von Uber 2017 lediglich die Hälfte des aktuell geschätzten Wertes zahlen, denn damals litt Uber sehr stark unter Skandalgeschichten.

Die Börsenbewertung von Softbank ist trotz des enormen Kursanstiegs von über 50 % seit Jahresbeginn immer noch erstaunlich günstig. Der Wert der Unternehmensbeteiligungen (wozu u.a. auch Alibaba, Sprint, Boston Dynamics oder Nvidia zählen) ist abzüglich der Schulden Softbanks knapp doppelt so hoch wie der an der Börse gehandelte Unternehmenswert von Softbank. Mit der Softbank-Aktie kauft man quasi ein Aktienportfolio mit Uber, We, Alibaba und Co. fast zum halben Preis. Ein kleiner Preisabschlag für Beteiligungsfirmen ist wegen des unternehmerischen Risikos und Gewinnsteuern üblich, aber bei Softbanks überragenden Anlageentscheidungen im Technologiebereich wäre aus meiner Sicht sogar ein Preisaufschlag für das Know-how gerechtfertigt.


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  • Dr. Philip Bußmann

ADO Properties ist ausschließlich auf den Berliner Immobilienmarkt spezialisiert, der im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen deutlich günstigere Mieten und vermutlich mehr Steigerungspotential hat. Ich habe die Aktie dennoch verkauft, da die politische Diskussion zum überteuerten Immobilienmarkt in Deutschland und zu den hohen Mietpreissteigerungen in Berlin die Aktie kurzfristig weiter unter Druck setzen dürfte.


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