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Investment 4.0 trotzt Trumps Tarifpolitik!


Weltweit fallen die Aktienindizes diese Woche kräftig, nur Investment 4.0 steigt seit Dienstag wieder! 📈🚀 Trumps überraschende Kehrtwende im Handelskonflikt mit China hat Investment 4.0 am Montag auch auf dem falschen Fuß erwischt, denn US-Politiker und die Presseberichte klangen seit Wochen allesamt sehr optimistisch, dass es in Kürze einen Handelsdeal mit China geben werde. Doch nun kündigte Trump eine Erhöhung der Strafzölle von 10% auf 25% gegen China ab Freitag an, da ihm die Verhandlungen zu lange gingen und er keine Nachverhandlungen Chinas möchte. Von chinesischen Medien heißt es, dass die USA Kerninteressen Chinas nicht respektiere. Es wird darauf verwiesen, dass Japan vor 30 Jahren in einer ähnlichen Situation dem Druck der Amerikaner nachgab und seitdem in einer Stagnation feststeckt. Mit einer vergleichbaren Verhandlungsstrategie erzielte derselbe erfahrene US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer ein Abkommen, das die damals rasant aufstrebende Wirtschaftsmacht Japans bremste. Ich gehe zwar weiterhin davon aus, dass eine Einigung im Interesse beider Nationen liegt und nur eine Frage der Zeit ist, doch bis es klarere Signale dazu gibt, setze ich auf fallende Aktienindizes und/oder halte Cash für günstigere Einstiegsgelegenheiten. Die Zölle der beiden größten Volkswirtschaften verschlechterten die globalen Konjunkturaussichten massiv. Diesen Donnerstag und Freitag verhandeln Chinas Vizepräsident und ein Teil der chinesischen Handelsdelegation in Washington. So richtig schien man an der Börse Trumps Zolldrohung zunächst nicht ernst zu nehmen. Das gab mir die Gelegenheit aus vielen Aktien auszusteigen und noch stärker auf fallende Aktienindizes zu wetten, denn erfahrungsgemäß hält Trump seine Ankündigungen ein und blufft nicht. China hat sich in der Vergangenheit von Trumps Zollandrohungen nicht erpressen lassen und bereits Gegenmaßnahmen angedroht. Von einer nicht vollständig vertretenen chinesischen Handelsdelegation und dem Vizepräsidenten erwarte ich bis Freitag keine rasche Einigung und in der Folge höchstwahrscheinlich Zollerhöhungen. Ein Kompromiss oder eine Verschiebung der Zollerhöhungen ist aber natürlich trotzdem nicht ganz ausgeschlossen. Die Entwicklung der Gespräche am Donnerstag und Freitag sowie die Zollentscheidung dürften maßgeblich für den Börsentrend der nächsten Wochen sein. 


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