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  • Dr. Philip Bußmann

Krise auf Chinesisch bedeutet Gefahr und Gelegenheit

Aktualisiert: 2. Feb 2020


International wird China für seinen Umgang mit dem Coronavirus gelobt. Man habe aus den Fehlern beim Umgang mit dem SARS-Virus 2002/2003 dazugelernt heißt es aus Fachkreisen.     

Für chinesische Aktien könnten sich natürlich trotzdem die typischen Mechanismen einer Krisensituation zeigen. Die Medien publizieren reißerische Artikel und Anleger verkaufen vorsichtshalber erst einmal. Übers Wochenende werden erfahrungsgemäß besonders viele verunsichert und die Kurse fallen dementsprechend am Montag. Der Kursrückgang findet Beachtung und verstärkt die Verunsicherung der Anleger, sodass die Kurse am Dienstag noch weiter fallen. Profis nutzen die emotionalen Verkaufsentscheidungen der Masse und steigen zu vergünstigten Kursen ab Dienstag ein. Wann genau der Tiefpunkt sein wird, ist kaum zu prognostizieren und hängt mit der weiteren Nachrichtenlage und Berichterstattung zusammen. Beim SARS-Virus ging es damals innerhalb von 14 Monaten mit dem chinesischen Aktienindex Hang Seng zunächst um 15% nach unten und anschließend um 50% nach oben. Für mein wikifolio China Hightech werde ich voraussichtlich ab Dienstag Zukäufe tätigen. Beim wikifolio Investment 4.0 habe ich einen Kursrückgang antizipiert, denn weltweit sind die Aktienkurse zuletzt sehr steil angestiegen und einige gehypte Unternehmen befinden sich bereits im Blasenmodus. Mit einem sehr hohen Anteil an Absicherungsstrategien schloss Investment 4.0 am Freitag trotzt international fallender Aktienkurse auf einem neuen Allzeithöchststand.  


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