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©2018 by Dr. Philip Bußmann. Risikoinformation: Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte: Der Herausgeber (Dr. Philip Bußmann) handelt regelmäßig die hier vorgestellten Wertpapiere und besitzt eventuell Positionen in den genannten Papieren. Bitte beachten: Es handelt sich bei den vorgestellten Wertpapieren niemals um Kauf- und/oder Verkaufsempfehlungen.

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Black Swan Week gut überstanden!


Warren Buffett: „Man sieht erst, wenn die Ebbe kommt, wer die ganze Zeit über ohne Badehose geschwommen ist.“

Investment 4.0 und China Hightech haben den Börsencrash bisher ganz passabel überstanden. Das aktive Crash-Management ist alle paar Jahre mal erforderlich, wenn man ein völlig überraschendes und sehr seltenes Ereignis eines schwarzen Schwans sieht. Jetzt sieht ihn jeder und die letzte Verkaufspanik dürfte in die Endzüge gehen. Ich bin nun wieder offensiver aufgestellt, da ich mittelfristig eine gewaltige Aufwärtsbewegung erwarte. Die ergibt sich nach meiner Einschätzung aus der idiotischen Strategie/Regulierung der meisten Vermögensverwalter. Diese sind bei einer hohen Volatilität dazu gezwungen ihre Risiken zu reduzieren. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig als zu Spottpreisen in der Krise zu verkaufen.

Wann genau die Wende kommt, hängt voraussichtlich sehr mit politischen Entscheidungen zusammen. Die bisherigen Maßnahmen verpufften weitestgehend. Für die EZB eröffnet sich meiner Meinung nach die Ideale Gelegenheit das in der Vergangenheit mal angedachte Aktienkaufprogramm zu verkünden, denn bei ihrem Kauf von Staatsanleihen stoßen sie bald an eine kritische Grenze. Sie könnten damit die Aktienkurse stabilsieren und somit die Volatilität verringern, so dass Vermögensverwalter ihre riesigen Cashreserven wieder einsetzen dürften. Wenn sich die Grippepanik im April wieder legen sollte, könnte das Kaufprogramm anschließend langsam reduziert werden. Die letzte Sitzung der EZB lief ziemlich enttäuschend und die nächste offizielle Sitzung findet erst Ende April statt. Es würde aber denke ich schon das Gerücht eines massiven Aktienkaufs ausreichen, damit sich die Kurse stabilisieren. Morgen erwarte ich angesichts der sehr negativen Nachrichtenlage vom Wochenende leider stark fallende Kurse, aber langfristig bin ich nun wieder deutlich optimistischer für Aktien. Eventuell liefern die US-Regierung oder die US-Notenbank diese Woche besser ab. Fast alle US-Finanzmarktexperten fordern eine „Bazooka“ an Maßnahmen.

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